Nürnberg, 10. November 2020 – Gerade zu Corona-Zeiten, wo wir auf das Einhalten von ausreichend Abstand bedacht sind und Menschenansammlungen meiden, ist das Mitfahren in einem vollen Bus keine schöne Vorstellung. Gut wäre es, wenn die Fahrgäste vor Antritt der Fahrt das voraussichtliche Fahrgastaufkommen abrufen könnten. Genau diesem Wunsch möchte die VAG nachkommen und startet einen Test mit zwei Gelenkbussen. Mit von der Partie sind wir, die abl social federation GmbH, und die Stahl Computertechnik GmbH.

Um herauszufinden wie viele Passagiere unterwegs sind, kann die VAG nicht wie beim Fernverkehr auf Reservierungsdaten zurückgreifen. Vielmehr kommt hier das freie WLAN „MobiConnect“, bei dem wir als Partner an Bord sind, zum Einsatz: Über die in den Bussen verbauten Router werden die Endgeräte erfasst, die sich in „MobiConnect“ einloggen. Dabei werden auch Geräte erkannt, die nicht eingeloggt sind, aber WLAN oder Bluetooth eingeschaltet haben. Die Informationen werden im Hintergrundsystem verschlüsselt verarbeitet und es wird eine kumulierte absolute Zahl der empfangsbereiten Geräte ermittelt. So wird der Besetzungsgrad des Fahrzeuges ermittelt. Die Datenerfassung läuft wie bei Apps die Staumeldungen generieren und geben keine personen-bezogenen Daten weiter. VAG-Sprecherin Barbara Lohss verkündete vor dem Start der Test, dass die Testergebnisse mit Spannung erwartete werden. „Bei gelungener Testphase können wir die VAG dabei unterstützen die Messungen auf alle Fahrzeuge mit WLAN bzw. Bluetooth-Ausrüstung auszuweiten. So können die Fahrgäste besser planen oder auf leerere Fahrzeuge ausweichen,“ erklärt Benjamin Akinci, CEO und Founder der abl, den großen Mehrwert des Projektes.

Unser Team vor Ort, von Links: Moritz Fischer, Anna Maria Schuler und Tim Kett

abl CEO und Founder Benjamin Akinci mit Anja Wagner von der VAG